Monday, September 26, 2005

Thema 5: Ebenen und Ebenenstile

Ein wichtiges Werkzeug von PSE3 sind die Ebenen. Sie besitzen sogar ein eigenes Menü. Ebenen kann man sich wie Folien vorstellen, die man übereinander legt. So lassen sich Effekte erzielen, die anders nicht möglich wären.

Du lernst im Folgenden, wie du Ebenen erstellst und mit ihnen arbeitest. Dazu gehört auch die Anwendung von Ebenenstilen, wie Schlagschatten, Glühen, Prägen, ....

Auch wenn du es nicht unbedingt gemerkt hast, in den letzten Aufgaben hast du bereits mit Ebenen gearbeitet. Jedesmal, wenn du ein Stück aus einem Bild ausgeschnitten hattest und es in das zweite Bild einsetztest, entstand dort eine neue Ebene.

Aufgabe 1


Du übst nun das Erstellen von Ebenen durch Kopieren.



  1. Erstelle eine neue leere Datei (800 x 600 Pixel, 72 zoll/inch, Hintergrundinhalt weiß).

  2. Speichere die Datei unter dem Namen ebenen0 im Laufwerk k:\ (z.B. mueller_ebenen0.psd).

  3. Klicke auf das Auswahlrechteck (Tastenkürzel = M).

  4. Wähle damit einen Bereich im Bild aus.

  5. Geh auf das Menü Ebene > Neu > Ebene duch Kopie.

  6. Im Fenster rechts unten Ebenen erscheint nun eine neue Ebene mit dem Namen Ebene 1. Im Gegensatz zur Ebene "Hintergrund" ist die Ebene nicht komplett weiß ausgefüllt, sondern nur da, wo du deine Auswahl hattest.

  7. Die Ebene 1 sollte ausgewählt sein! Gehe nun rechts auf Stile und Effekte und wähle dort Ebenenstile und Schlagschatten.

  8. Wähle eine Form von Schlagschatten aus, die dir gefällt. - Es erscheint ein Schatten am Rand der Auswahl, so als würde die Auswahl über dem Hintergrund schweben.

  9. Du klickst wieder auf die Ebene Hintergrund im Fenster mit den Ebenen (= Ebenenpalette).

  10. Nun wiederholst du die Schritte ab Nr. 4 insgesamt 24 mal, so dass du am Ende 25 Ebenen hast, die alle mit Schatten versehen sind.

  11. Speichern und fertig.

Monday, September 12, 2005

Thema 4: Variationen und ausschneiden

Bei Thema 3 hast du ein Bild aus vielen gleichartigen Bildern hergestellt, die sich in den Farbeinstellungen unterschieden. Jetzt geht es darum, mit dieser Technik einen Schritt weiterzugehen. Anstatt dass du das ganze Bild auswählst, schneidest du nun unregelmäßige Stücke aus dem Bild. Die setzt du zu einem neuen Bild zusammen.

Zum Ausschneiden benutzt du das Polygon-Lasso-Werkzeug.
Damit lassen sich unregelmäßige Formen ausschneiden.

Aufgabe


  1. Erstelle eine neue leere Bilddatei mit der Breite 800 Pixel, der Höhe 600 Pixel und der Auflösung 72 Pixel/Zoll und speichere es unter dem Namen variation2 (also z.B. mueller_variation2.psd).

  2. Öffne eines der Beispielfotos.

  3. Im Standardeditor nutzt du das Polygonlasso und markierst eine unregelmäßige Fläche im Bild.

  4. Wenn du nun mit dem Mauszeiger über der markierten Fläche bist und die STRG Taste drückst, verwandelt sich der Mauszeiger in einen schwarzen Pfeil mit Schere. Halte die STRG Taste gedrückt und klicke auf die markierte Fläche und ziehe sie auf das leere Bild (direkt auf die leere Fläche oder auf das kleine Abbild unten im Fotobereich.

  5. Halte die STRG Taste weiter gedrückt und im Bild, wo du das ausgeschnittene Bildstück eingesetzt hast, erscheint die Maustaste als schwarzer Pfeil mit Kreuz. Damit kannst du das Element verschieben (positionieren).

  6. Wechsle in die Schnellkorrektur und verändere die Farben.

  7. Wechsle zurück in den Standardeditor

  8. Markiere im Bild mit dem Polygonlasso ein neues Stück und wiederhole die letzten Schritte.

  9. So füllst du das Bild Stück für Stück. Überlappungen sind erlaubt.

  10. Wenn du fertig bist, wählst du unter Datei den Befehl Speichern für Web und speicherst das Bild mit den Voreinstellungen JPEG und Hoch.